Sachsen-Anhalt
Zentralabituraufgabe 2010
Grundkurs Physik
Aufgabenteil V1: Der schräge Wurf in der Physik und in der Technik
Schräge Würfe werden in der Physik häufig idealisiert und mithilfe einer Wurfparabel beschrieben.
Zeigen Sie, dass die Wurfbahn eines mit der Anfangsgeschwindigkeit \( v_0 \) unter dem Winkel \( \alpha \) zur Horizontalen aus der Höhe \( y_0 \) schräg nach oben abgeworfenen Körpers mit der Gleichung
$$ y(x) = - \dfrac{g}{ 2 \cdot (v_0)^2 \cdot (\cos \alpha)^2 } \cdot x^2 + (\tan \alpha) \cdot x + y_0 $$beschrieben werden kann. Gehen Sie dabei von den Teilbewegungen x(t) und y(t) aus.
Geben Sie bei Ihrer Herleitung die idealisierten Voraussetzungen an.
Bei der Herstellung hochwertiger Kugellager ist die Güte der Stahlkugeln ein Kriterium für die Haltbarkeit eines solchen Lagers. Die vorschriftsmäßige Beschaffenheit soll nah an eine geometrisch ideale Kugel herankommen. Für eine mögliche Sortierung wird die abgebildete Einrichtung vorgeschlagen (Bild 1). Hierbei fallen die zunächst ruhenden Stahlkugeln aus einer Höhe von \( h_1 = 35,0 \,\, cm \) auf eine um \( \beta = 20^\circ \) gegen die Horizontale geneigte Stahlplatte und springen dann bei akzeptabler Kugelform durch die Öffnung in einer Wand. Die fehlerhaften Kugeln erreichen diese Öffnung nicht und werden auf diese Weise aussortiert. Der Abstand vom Reflexionspunkt zur Wand beträgt \( e = 25,0 \,\, cm \) und dieser Punkt hat die Höhe \( h_2 = 4,0 \,\, cm \). Bei dem Stoß gehen der Kugel neun Prozent der mechanischen Energie verloren.
Berechnen Sie die Höhe \( y_W \) der Öffnung in der Wand.
Diese Aufgabe basiert auf einer Zentralabituraufgabe des Landes Sachsen-Anhalt. Die Originalversion ist im Downloadbereich für Abituraufgaben auf dem
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